Störquellen SchlafzimmerGesunde Schlafräume: Reinigung und Elektro

Reinigung von Schlafräumen

Für die Reinigung des Schlafzimmers sollte man wirklich nur altbewährte natürliche Reinigungsmittel verwenden. Chemische Reinigungsmittel, insbesondere Spezial-Reiniger, Möbel-Polituren oder Fensterputzmittel enthalten Stoffe, die die Raumluft belasten.

Zu den altbewährten Mitteln gehören:

  • Essig (löst die verschiedensten Verschmutzungen),

  • Spiritus als Fensterputzmittel,

  • Zitronensäure (löst sehr gut Verschmutzungen aller Art),

  • Schmierseife für Fußboden und Treppenhaus,

  • Gallseife (zur Entfernung von Obst-, Fett- und Farbflecken).

Wenn man einen Staubsauger verwendet, sollte der einen Feinfilter besitzen.

Elektroinstallation und elektrische Geräte im Schlafzimmer

Im Kopfbereich der Betten sollten keine Stromleitungen verlaufen. Lässt sich das nicht verhindern, sollten die Kabel wenigstens abgeschirmt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, im Schlafraum den Stromkreis mit einem Netzfreischalter wegzuschalten. Der kann auch nachträglich einge­baut werden.

Auch Neonröhren, Radiowecker und Niedervolt-Leuchten gehören nicht in Kopfnähe (Mindestabstand 2 Meter!). Fernsehgeräte, Musikanlagen, Computer etc. erzeugen ebenfalls Störreize und gehören nicht in die Nähe des Bettes. Unser Organismus reagiert empfindlich auf solche unnatürlichen Reize. Möglicherweise wird dadurch auch das Hormon Melatonin (steuert den Schlaf- und Wachrhythmus), das in der Zirbeldrüse gebildet wird, in der Ausschüttung gehemmt. Mitunter werden auch Wasseradern und andere Störfelder in der Erde für Schlafstörungen verantwortlich gemacht. Solche Einflüsse sollten nicht überbewertet werden. Besondere Vorsicht ist bei Gerätschaften, die angeblich gegen den Strahlenschutz helfen sollen, wie Matten etc. geboten. Hier werden nicht selten die Ängste und Sorgen von Menschen zu skrupelloser Geschäftemacherei missbraucht.