gute luftGesunde Schlafräume: Luft und Temperatur

5. Lüftung und Temperatur im Schlafraum

Eine der Grundvoraussetzungen für einen erholsamen Schlaf ist ein gut durchlüfteter Schlafraum. Zum einen benötigen wir auch nachts ausreichend Sauerstoff, da auch in dieser Zeit wichtige Stoffwechselprozesse ablaufen. Zum anderen bilden sich bei ausreichender Lüftung keine Schimmelpilze an den Wänden. Eine niedrige Schlafzimmertemperatur (unter 16° C) und eine relative Luftfeuchtigkeit unter 40 % bringen Milben zum Absterben. Milben gelten als einer der Hauptverursacher allergischer Erkrankungen. Ein Luftaustausch mit feuchtwarmen Räumen wie dem Badezimmer sollte man grundsätzlich vermeinen. Wenn die Luft abkühlt, kondensiert die Feuchtigkeit an Außenwänden. Es bilden sich Schimmelpilze.

6. Luftreinhaltung im Schlafzimmer

Spraydosen sind im Schlafzimmer generell zu vermeiden. Besonders gewarnt wird auch vor Elektro-Verdampfern für den Insektenschutz. Sie setzen meist gleichmäßig "naturidentische" Pyrethroide frei, die zu Vergiftungen und Symptomen wie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Haarausfall, Herzrhythmusstörungen, Blockaden in der Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen führen können. Besonders Kleinkinder sind gefährdet! Hier sollte man besser auf Lavendel-Säckchen ausweichen und im Sommer Fliegengitter am Fenster anbringen.

Auch (natürliche!) ätherische Öle besitzen keimtötende und insektenvertreibende Wirkung: Hierzu kann man beispielsweise vor dem Schlafengehen Wasser mit einigen Tropfen Öl (Lavendel, Pfefferminze, Nelken oder Zitronen) in der Aroma-Lampe verdampfen. Auch eine Mischung aus Zitronen- oder Orangenöl und 2-3 Gewürznelken hilft beim Vertreiben von Mücken.

Neue Möbel, besonders solche, die furniert sind, dünsten Formaldehyd aus. Deswegen sollte man sehr oft lüften und natürliche Formaldehydschlucker einsetzen:

  • Grünlilie,

  • Echte Aloe,

  • Philodendron,

  • Dracena (Drachenbaum),

  • Efeutute.